"Was, wenn ich unterwegs aufs Klo muss?"
Shownotes
"Was, wenn ich unterwegs aufs Klo muss?" - So löst du die Worst-Case-Szenarien deiner Angst, um wieder genießen zu können
Was, wenn ich unterwegs kein Klo finde? Warum kann ich nicht einfach normal sein? Wird das für immer so bleiben?
Was wirklich dahintersteckt, wenn deine Angst nicht nur über deinen Klogang bestimmt, sondern auch entscheidet, wo’s langgeht 🌪️…
…und du dich von deinem unverlässlichen Körper und deinen wirren „Was, wenn…?“-Gedanken eingeschränkt fühlst.
🧬 Was es wirklich braucht, damit du gelassen und frei deinen Alltag und den nächsten Spontanausflug antreten kannst
ohne alles zu zerdenken, schon bevor du durch deine Haustür gehst
Sogar dann, wenn Angst, unsichere Gedanken und Körpererscheinungen wieder bei dir anklopfen 🌬️🌳
Auch spannend: 🧠 Warum die unlogischsten Szenarien eben nicht nur in deinem Kopf sind. 🤯
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00:00:00: Nadine Pittlik: Aber was, wenn ich dort aufs Klo muss?
00:00:02: Nadine Pittlik: Vielleicht kennst du diesen Satz und denkst ihn oft, bevor du aus dem Haus gehst.
00:00:08: Nadine Pittlik: Bevor du dich
00:00:09: Nadine Pittlik: ins Auto setzt, Bevor du losfährst. Was, wenn ich dort unterwegs aufs Klo muss? Den Gedanken hatte ich damals während meiner Angststörung quasi täglich und bei sämtlichen Anlässen, bei sämtlichen Terminen vor sämtlichen Dingen, die anstanden wie einkaufen gehen, oder? Ich war damals beruflich sehr viel unterwegs und musste lange Strecken mit dem Auto fahren oder teilweise auch mit dem Flieger unterwegs sein.
00:00:35: Nadine Pittlik: Und vor all diesen Anlässen hatte ich immer wieder diesen Gedanken und diese furchtbare Angst
00:00:41: Nadine Pittlik: und auch dieses schlimme Schamgefühl. Ja, brauchen wir uns nicht. Nichts vormachen. Was, wenn ich dort aufs Klo muss und nicht schnell genug aufs Klo komme? Das ist ja der zweite Teil dieses Gedankens. Also wenn du diesen Gedanken kennst, dann ist diese Folge heute für dich gedacht.
00:00:56: Nadine Pittlik: Wir beschäftigen uns nämlich damit. So löst du die Worst Case Szenarien deiner Angst und erlaubst dir, dich in deinem
00:00:00: Nadine Pittlik: Alltag
00:01:04: Nadine Pittlik: wirklich frei und sicher zu fühlen.
00:01:07: Nadine Pittlik: Darum geht es heute.
00:01:10: Nadine Pittlik: Während meiner Angststörung war es, wie gesagt, einer meiner größten übernatürlichen Sorgen, unterwegs aufs Klo zu müssen. Und hier gibt es halt zwei Möglichkeiten. Entweder du fragst dich jetzt Hä? Oder aber du weißt genau, wovon ich rede, weil du fühlst, was ich damals gefühlt habe. So oft hatte ich Bauchschmerzen, Magenschmerzen, Krämpfe, Durchfall. Richtig heftig, immer gegen Ende von einer Panikattacke, aber auch eben dazwischen.
00:01:38: Nadine Pittlik: Die kleinste Aufregung und Unsicherheit und Stress schlugen mir immer schon noch lange vor meiner Angststörung immer schon direkt auf den Bauch. Und während der Angst war es so Umgekehrt ließ auch das kleinste Rumoren der kleinste Stich im Bauch eine Woge aus Angst aufkochen. Du kennst es vielleicht. Du beobachtest in deinem Körper irgendeine Veränderung, irgendwas zwickt, irgendwas ist da anders und neu und unnormal.
00:02:04: Nadine Pittlik: Und dann plötzlich geht die Angst los. Diese Was, wenn Gedanken dieses Schlimmen, diese schlimme Gedanken kreisen?
00:02:10: Nadine Pittlik: Und vor allem war da in mir die Angst davor, dass die Panik wiederkommt. Also ich wusste, das hier ist Angst. Aber ich wusste auch die Angst für den nächsten Moment. Vielleicht zu einer ganz schlimmen Panikattacke und die wiederrum zu Durchfall. Also es war für mich so ein Teufelskreis im Kopf, der losging, auch wenn ich einfach nur am verdauen war oder Hunger hatte.
00:02:30: Nadine Pittlik: Ich konnte diese ganz natürlichen Körper, Gefühle und Körpersignale im Bauch gar nicht mehr richtig deuten. Bei mir war alles direkt. Was, wenn die Angst losgeht, was mir die Panik losgeht und ich dann nicht mehr pünktlich aufs Klo schaffe? Ich weiß es. Ein echt unangenehmes Thema, aber lass uns echt mal, das ist hier sowieso meine Devise. Wir sprechen hier über Ängste, über Panik, über all die schlimmen, wirren Gedanken und das hat alles Platz.
00:02:53: Nadine Pittlik: Hier bei mir hat es immer alles Platz und wir können hier ganz ehrlich und offen drüber sprechen, auch oder insbesondere über diese ja auch Scham behafteten Themen. Denn ich glaub alles braucht einfach nur Raum und gesehen werden. Und genau das möchte ich auch mit meinen Weggefährten teilen. Dass das Gefühl, Dinge, vor denen ich mich schäme, wo es mir unangenehm ist, darüber zu sprechen, dass auch die mal Raum bekommen und dass ich merke, ich fühle mich willkommen und ich fühle mich akzeptiert und ich fühl mich okay, so wie ich bin.
00:00:00: Nadine Pittlik: Auch wenn ich mich mit all diesen unangenehmen Themen zeige, wie der Angst, wie der Panik mit diesen komischen wirren Gedanken, die mein Umfeld nicht verstehen kann. Und auch mit dem Thema. Ich habe Angst, dass ich es nicht mehr pünktlich aufs Klo schaffe. Genau. Also hier hat alles Platz. Wir sind ja hier unter uns unterwegs, werden. Also noch mal zurück auf den eigentlichen Punkt.
00:03:44: Nadine Pittlik: Mein Bauch war damals so überreizt wie ich selbst und wie meine Nerven. Wie mein Nervensystem.
00:03:50: Nadine Pittlik: Vielleicht ist es auch bei dir so Du kannst dich gefühlt auf nichts mehr verlassen. Dein Darm bestimmt, wo es langgeht. Oder auch deine Angst an Angst. Ich bestimmt, wo es langgeht und lässt dich alles im Kreis vorausdenken, noch bevor du das Haus verlässt. Und vielleicht sind da auch in dir Gedanken wie
00:04:09: Nadine Pittlik: Was bin ich unterwegs?
00:00:00: Nadine Pittlik: Kein Klo finde? Was, wenn jemand mitbekommt, dass ich plötzlich rausrennen muss? Und was, wenn ich es
00:04:15: Nadine Pittlik: nicht rechtzeitig schaffe? Oder was wir nie mitbekommen, Dass ich länger auf dem Klo verweilen muss? Ja,
00:04:21: Nadine Pittlik: voll unangenehmer Gedanke, sowohl im privaten als auch im beruflichen Kontext.
00:04:25: Nadine Pittlik: da will keiner das. Man merkt das ich länger auf dem Klo war.
00:00:00: Nadine Pittlik: Ja, aber mit ständig überreizten Nervensystem, mit ständig überreizten Bauch, da ist das halt vorprogrammiert. Und das war auch Teil meines Alltags
00:04:37: Nadine Pittlik: sehr viel Zeit auf dem Klo zu verbringen, auch um mich mal zu sammeln, um mal wieder zu mir zurückzufinden und mich irgendwie zu beruhigen,
00:04:44: Nadine Pittlik: wo ich unbeobachtet war. Du kennst das vielleicht ja, aber die Gedanken sind halt super unangenehm.
00:04:49: Nadine Pittlik: Das Gefühl Oh Gott, das ist. Es ist unangenehm. Wir brauchen uns da nichts vormachen. Es ist einfach scheiß unangenehm.
00:04:57: Nadine Pittlik: Versuche jetzt mal für dich zu reflektieren, welche deine Gedanken sind, die dich verkrampfen, verunsichern und anspannen und vielleicht sogar dieses Rausgehen oder Wegfahren vermeiden lassen. Also, welches sind gerade deine Gedanken, die dich verkrampfen, verunsichern, über Anspannen und vielleicht sogar dich daran hindern, rauszugehen oder wegzufahren?
00:05:21: Nadine Pittlik: Und ganz wichtig was fühlst du dabei? Also, während du diese Gedanken denkst oder sie auch beiseite schiebst, weil du gerade keinen Raum, keine Zeit, keine Nerven für sie hast?
00:05:32: Nadine Pittlik: Was fühlst du dabei? Verkrampft sich dein Bauch beim Gedanken daran schon? Fühlst du Scham? Fühlst du dich hoffnungslos und auch irgendwo verzweifelt? Fragst du dich, ob sich das jemals ändern wird? Welche Gefühle findest du da in dir? Und das Lass mich das am Rande immer, immer wieder jetzt betonen, in dieser Folge. All das ist vollkommen natürlich und okay.
00:05:57: Nadine Pittlik: Lass die Gefühle also unbedingt für den Moment da sein. Wir haben jetzt hier geschützten Raum. Ich teile dir meine Gedanken von damals und meine Gefühle und du darfst es auch für dich spiegeln in dem Moment. Also lass die Gefühle einfach mal für einen Moment da sein. Und wenn du magst, nimm mir jetzt meine metaphorische Hand und wir gehen da jetzt gemeinsam durch.
00:06:19: Nadine Pittlik: Ich nehme dich jetzt an die Hand, wenn du das möchtest.
00:06:23: Nadine Pittlik: Was bisher deine vermeintliche Lösung dafür ist, lass uns da mal genauer hingucken. Du hast immer
00:06:31: Nadine Pittlik: unzählige kleine Hausmittel chen und Medikamente in der Tasche. Nur für den Fall, du willst vorplanen und vordenken, um alle unangenehmen Eventualitäten zu vermeiden. Ganz direkt ausgedrückt Lieber eine Kapsel zu viel nehmen und zwei Tage gar nicht aufs Klo können, statt einmal zu dringend eines zu suchen.
00:06:52: Nadine Pittlik: Und wir alle wissen, dass es nicht gesund und das ist nicht der Weg. Ich betone das hier, das ist ein sehr, sehr körperliches, sehr tiefes Thema. Also wir sind uns bewusst, das ist nicht gesund, das ist keine Lösung, das ist nicht gut. Ich befürworte das nicht, aber wir alle sind da. Wenn wir dieses Problem haben, dieses Angstsymptom haben, sind wir da wahrscheinlich auch schon irgendwo durchgegangen,
00:07:14: Nadine Pittlik: ob das real schon mal passiert ist, dass du wirklich nicht zeitnah auf der Toilette gefunden hast?
00:07:20: Nadine Pittlik: Ob das wirklich schon mal passiert ist in deinem Leben, in der Vergangenheit oder nicht, spielt komplett gar keine Rolle, weil dein Worst Case Szenario, diese Worst Case Warnung in deinem Kopf und dieses zugehörige Gefühl und auch das körperliche Versp annte Gefühl, das ist real. Genau diese Panik, diese Panik Gedanken, was wir während einer Panikattacke haben oder während dieser ganz zähen grauen Angst vor der Angst Phase.
00:07:47: Nadine Pittlik: All diese Gedanken, Da sind viele von denen gar nicht real. Und vieles von dem, wovor ich Angst hatte, nämlich zum Beispiel, dass ich tot umfalle und keiner bekommt es mit, war bis dato ja noch nicht real passiert. Aber für deinen Kopf spielt es gar keine Rolle, weil dein Gehirn kann das können wir uns by the way am Schluss auf dem Weg aus der Angst auch zu nutzen machen.
00:00:00: Nadine Pittlik: Aber dein Kopf kann erst mal nicht unterscheiden zwischen einem Das ist real schon passiert und das erlebe ich gerade oder hab es schon mal erlebt und einem rein gedachten Gedanken. Deine Vorstellung fühlt sich körperlich genauso echt an, als würdest du grad vom Säbelzahntiger stehen und gleich gefressen werden oder halt gleich aufs Klo müssen und keines finden und dich dann ganz schrecklich zu Tode schämen und im Erdboden versinken wollen.
00:08:33: Nadine Pittlik: Egal ob es real schon mal passiert ist oder nicht. Darfst dich gern abspeichern und auch für deine Mitmenschen so ein bisschen erklären, wenn sie zum Beispiel mit dem Argument kommen Aber das ist doch noch nie passiert und es wird auch nicht passieren und es ist doch gar nicht real, es ist nur in deinem Kopf. Ja, dieses nur in deinem Kopf Argument, das zählt für uns Menschen mit einer Angststörung nicht, weil wir können das gar nicht unterscheiden.
00:08:55: Nadine Pittlik: Unser Körper fühlt sich wirklich real inner inner Panikattacke an, als hätten wir Todesangst. Das ist reale, echte Todesangst. Das lässt sich gar nicht unterscheiden. Und auch hier dieser Gedanke fühlt sich total real und echt an und deshalb auch so schlimm und quälend für uns. Also bis hierhin kennst du es vielleicht auch schon. Und bis hierhin hast du dieses diese vermeintliche Lösung immer irgendwas in der Tasche haben und immer alles vorausdenken, vorausplanen zu wollen.
00:09:22: Nadine Pittlik: Vielleicht kennst du das auch schon und du darfst sie jetzt auch noch mal abspeichern. Dein Körper kann nicht unterscheiden, ob etwas wirklich real passiert ist oder nur in deiner Vorstellung war. Das ist erst mal doof, weil dies körperlich halt diese schlimmen Situationen, auch wenn sie unreal sind.
00:09:38: Nadine Pittlik: Die fühlen sich trotzdem ganz schrecklich an,
00:09:40: Nadine Pittlik: aber wie gesagt, als kleiner Spoiler Wir können uns genau diese Fähigkeit eines Gehirns auch echt zunutze machen.
00:09:47: Nadine Pittlik: Später hier kommen jetzt erst mal fünf Richtungen, in die du vermutlich noch nicht gedacht hast, um
00:00:00: Nadine Pittlik: diesen Schlamassel zu lösen. Eine bereit bist. Dann gehen wir jetzt los.
00:10:02: Nadine Pittlik: Stichwort Macht und Ohnmacht. Ich stell dir jetzt gleich ein paar Fragen und du spürst einfach mal in dich rein, ob da was in dir Anklang findet. Wo in deinem Leben fühlst du dich unbewusst oder bewusst machtlos? Wo fühlst du dich in deinem Leben, in deinem Alltag? Bewusst oder unbewusst? Machtlos? Und wie über gehst du dieses Gefühl der Machtlosigkeit?
00:00:00: Nadine Pittlik: Was sind alles Dinge, die dich kurzzeitig machtvoll fühlen lassen oder mit denen du dich kurzzeitig davon ablenken kannst, dass du dich so scheiße machtlos fühlst? Und vielleicht Feinde? Jetzt gar nicht so direkt die Beispiele ein Es ist vollkommen okay, aber versucht es mal tiefer landen zu lassen. Diese Fragen Wo in deinem Alltag fühlst du dich unbewusst oder bewusst machtlos?
00:10:57: Nadine Pittlik: Also es fühlt sich an, als hättest du gar keine Macht, gar keinen Handlungsspielraum. Und wie über gehst du dieses Gefühl? Was sind Dinge, die dich kurzzeitig machtvoll fühlen lassen oder dich kurzzeitig von diesem doofen Gefühl der Machtlosigkeit ablenken? Und wo hast du eigentlich keine Kontrolle in deinem Alltag, in deinem Leben? Und wodurch versuchst du, die Kontrolle zu behalten?
00:00:00: Nadine Pittlik: Was versuchst du alles zu kontrollieren? Wo gehst du in das Über kontrollieren, in dieses über machtvoll fühlen wollen, um Ausgleich erreichen, das du in manchen Bereichen halt keine Kontrolle und keine Macht hast. Was es alles damit zu tun hat, vorauszusehen, was passieren könnte und alles unangenehme irgendwie zu eliminieren ist dein Versuch bzw der Versuch deines so genialen Gehirns, Kontrolle und Macht zu spüren, statt dich den Umständen ausgeliefert zu fühlen.
00:12:02: Nadine Pittlik: Ich wiederhole das noch mal Komplex Ersatz voraus zu sehen, was passieren könnte und alles Unangenehme zu vermeiden, zu streichen, vorzuplanen, dass das nicht passiert. Das ist dein Versuch bzw der Versuch deines Gehirns, Kontrolle und Macht zu fühlen, statt dich ausgeliefert zu fühlen. Dein Gehirn tut alles mögliche dafür, dass du dich nicht ausgeliefert fühlst, das dich nicht ins kalte Wasser geschubst fühlst, dass du dich nicht in dieses unangenehme Nadine Pittlike geschubst fühlst und versucht deshalb alles zu kontrollieren und dich kurzzeitig sehr machtvoll zu fühlen.
00:12:42: Nadine Pittlik: Weil diese Machtlosigkeit, diese Ohnmacht, das das unangenehm okay. Und wo könnten wir uns ausgeliefert und machtloser fühlen als bei der Sache, die zu uns gehört? Wie das Atmen und gleichzeitig aber Scham auslöst, Wann immer sie Thema wird, nämlich das Klo. Wo könnten wir uns ausgeliefert und Scham behafteter, machtloser fühlen als bei der Sache, die uns alle betrifft? Aber keiner spricht drüber, weil sie halt unangenehm ist.
00:13:10: Nadine Pittlik: Und jetzt
00:13:11: Nadine Pittlik: noch mal
00:13:12: Nadine Pittlik: eine Etage tiefer in der Metapher Versuch das Bild mal zu greifen zu fühlen für dich die Fähigkeit los zu lassen und dem Fluss des Lebens zu vertrauen, haben wir nie wirklich aufgebaut. Ja, Loslassen. Wo kannst du deinem Leben los lassen und vertrauen, dass es schon richtig ist? Also Kontrolle. Loslassen. Zwänge loslassen. Gefühle loslassen. Altes alten Ballast loslassen.
00:13:40: Nadine Pittlik: Die Fähigkeit haben wir nie. Also keiner von uns, weder du noch ich, haben die Fähigkeit als Kind oder Jugendliche gelernt. Aber es ist so wichtig, dass wir loslassen. Wir verbinden ja Loslassen eher mit Verlust, mit Verlustangst.
00:13:53: Nadine Pittlik: Also die Fähigkeit, loszulassen. Und vielleicht spürst du, entdeckst du auch jetzt schon die, die die Brücke, die metaphorische Brücke zu diesem Klothema, Angst haben, etwas loszulassen, die Kontrolle loszulassen, etwas Unangenehmes zu erleben.
00:14:11: Nadine Pittlik: Das gehört alles irgendwie zusammen. Vielleicht fühlt es jetzt schon. Vielleicht muss es dir noch ein, zwei Mal anhören, um dann noch mal rein zu fühlen gleichzeitig. Gleichzeitig sind da ganz unverdaute Emotionen in dir. Also ein Beispiel, wie viel unverdaute Wut ist in deinem Bauch angestaut, wie viel unverdaute Trauer, Traurigkeit, welche unverdauten Gefühle brodeln noch in dir, in deinem Bauch, in deiner Körpermitte?
00:00:00: Nadine Pittlik: Als perfekter Nährboden für deine Angst? Und wie stark verbunden bist du noch mit deinem glasklaren Bauchgefühl? Fühl da mal in dich hinein. Ich wiederhole auch das noch mal Wie viel unverdaute Wut ist in deinem Bauch gespeichert, wie viel unverdaute Trauer, vielleicht auch unverdaut, da Schmerz, Enttäuschung mich ausgeliefert, alleingelassen fühlen. Und welche anderen unverdauten Gefühle brodeln noch in dir?
00:15:11: Nadine Pittlik: Und diese unverdauten Gefühle, mit denen du nie gelernt hast, wirklich umzugehen, den du auch nie den richtigen, geführten und stabilen, sicheren Raum, sondern einen heilenden Raum eigentlich geben konntest. Weil du es halt, wie ich nicht gelernt hast, diese brodelnden Gefühle in dir, das ist so der Nährboden für die Angst
00:15:32: Nadine Pittlik: die sich darauf aufgebaut hat.
00:15:34: Nadine Pittlik: Die Angst ist ja nichts anderes als eine Wand, die du aufgebaut hast, um dich zu schützen. Also nicht du bewusst, sondern Nervensysteme. Dein Gehirn haben diese Wand aufgebaut, diese Schranken von bis hierhin und nicht weiter. Alles andere können zu gefährlich, zu viel zu überfordern für mich sein. Die Angst baut ja nur auf alten Erlebnissen und alten, unverdauten Gefühlen, die ich halt nie verdauen konnte, wie Schock, Überforderung, Hilflosigkeit, Trauer, Wut, Enttäuschung, was auch immer.
00:00:00: Nadine Pittlik: Und all diese unverdauten Gefühle, ja, die brodeln in deinem Bauch. Und die haben auch dazu geführt, dass die Angst überhaupt ihr Fundament hatte, um aufzubauen, sich aufzubauen. Also solange sich in deinem Bauch immer wieder alte, nie zu Ende gefühlte Gefühle
00:16:19: Nadine Pittlik: mit deiner Vergangenheit verknoten und verkrampfen und Schmerz von gestern ungefiltert als Sorge nach morgen projizieren.
00:00:00: Nadine Pittlik: Also diese alten, nicht komplett zu Ende abgeschlossenen Gefühle, diesen nicht verdauten Gefühle, die verknoten sich auch mit deinen Erinnerungen. Dann Gedanken an die Vergangenheit und du projizierst diesen alten Schmerz,
00:16:43: Nadine Pittlik: diese alte Angst, diese alte Enttäuschung, diese alte Wut projizierst du ganz ungefiltert als Sorge auf morgen. Was heißt, du möchtest morgen verhindern, dass noch mal so was Unangenehmes, was dich so geschockt hat, enttäuscht hat, verletzt hat, wütend Gefühl für hat fühlen lassen oder dich traurig hat fühlen lassen, dass die Dinge von gestern genauso morgen noch mal eintreten und du wieder dieses überfordernde,
00:17:08: Nadine Pittlik: viel zu intensive Gefühl
00:17:10: Nadine Pittlik: ertragen musst, weil du ja weißt, es würde dich morgen noch mal so überfordern wie gestern.
00:00:00: Nadine Pittlik: Also noch mal solange dein Bauch immer wieder diese alten, nie zu Ende gefühlten verdauten Gefühle mit deiner Erinnerung an die Vergangenheit verknotet
00:00:00: Nadine Pittlik: und sich dann dabei verkrampft. Logischerweise, weil es ja so unangenehm war und du dann diesen alten Schmerz, diese alten Gefühle einfach blind und ungefiltert auf morgen projizierst als Sorge, solange kannst du dich nicht selbstsicher in deiner Mitte verankern, geschweige denn dein Bauchgefühl einsetzen, um machtvoll, selbst wirksam und frei deinen Alltag oder deine Zukunft zu gestalten.
00:17:52: Nadine Pittlik: Also solange wie diese
00:00:00: Nadine Pittlik: unverdauten Gefühle in deinem Bauch wirken und du, die ganz blind auf morgen projizierst.
00:18:00: Nadine Pittlik: du möchtest etwas vermeiden, etwas verhindern, was dir in der Vergangenheit schon mal so Schmerz, so unangenehme, überfordernde, sehr intensive Gefühle geschenkt hat.
00:00:00: Nadine Pittlik: Solange kannst du nicht wirklich machtvoll, selbst wirksam und frei deinen Alltag gestalten. Weder den von heute, noch den von morgen, noch deine große Zukunft.
00:18:18: Nadine Pittlik: Und solange kannst du halt auch nicht dein Bauchgefühl wirklich nutzen.
00:18:22: Nadine Pittlik: Solange so viel gerannt brodelt, in deiner Mitte sich anst aut und ansammelt, solange kannst du kein ganz klares Bauchgefühl haben, das dir sagt das ist richtig für mich und das nicht und dann auch eine klare Entscheidung für dich treffen basierend auf deinem Bauchgefühl. Weil du kannst im Moment dein Bauchgefühl ja gar nicht mehr von deinem Angstgefühl, deiner Angststimme unterscheiden.
00:00:00: Nadine Pittlik: Wahrscheinlich, wenn sie so geht wie mir damals über den Weg Gefährtin.
00:18:48: Nadine Pittlik: Du kannst wahrscheinlich gar nicht mehr unterscheiden, Was ist deine Angst? Stimme deine Angstwand und was ist dein Bauchgefühl, das dir wirklich sagt Nein, das ist eine Grenze. Tu das nicht oder? Ja, das ist richtig für dich. Macht das auch wenn es schwierig wird. Du kannst es wahrscheinlich gar nicht mehr unterscheiden.
00:19:05: Nadine Pittlik: Und jetzt noch mal die. Die, die die Metapher an der Stelle Gefühle müssen verdaut werden oder sie verstopfen unser System. Das versucht, sie krampfartig rauszuspülen. Ja, auch da. Du kriegst das Bild vielleicht, wie das alles tatsächlich auch körperlich zusammenhängt. Okay.
00:19:26: Nadine Pittlik: Dann gibt es noch das Stichwort und das ist so wichtig. Der dritte Punkt an der Stelle Du bist vielleicht widersprüchlich, Du.
00:19:34: Nadine Pittlik: Was meine ich damit? Wo sagst du in deinem Alltag? Ja, obwohl du ein Nein spürst? Wo sagst du Dinge, die du eigentlich ganz anders empfindest, Wenn du ehrlich bist? Und wo schluckst du, unter was du eigentlich so lange zu sagen hättest? Ja, dein Bauch rebelliert. Du merkst vielleicht hier auch wir können dieses Körperliche nicht als rein körperlich von unserem geistigen, mentalen und emotionalen System trennen.
00:20:04: Nadine Pittlik: Das lässt sich meiner Meinung nach meiner bescheidenen Meinung nach nicht trennen. Du siehst vielleicht, wie alles metaphorisch und auch wirklich echt zusammenhängt. Also dein Bauch rebelliert, er macht dir so oft einen Strich durch die, ja durch die so vielen Rechnungen, die du aufgebaut hast, wo du vordenken und vorplanen willst, weil du ihn nie aussprechen lässt, weil du nie hin hörst, nie zu deinem Bauchgefühl stehst und das machst.
00:20:31: Nadine Pittlik: Nicht erst, seit die Angst so schlimm und grauengrau den ganzen Tag über da ist, sondern schon viel, viel, viel, viel früher. Dein Bauch musste schon immer oder schon lange rebellieren und dir einen Strich durch deine Rechnungen machen, weil du nie wirklich, ja ihn nie wirklich aussprechen lässt und nie wirklich hin hörst. Du verhältst dich widersprüchlich dir selbst gegenüber und du fühlst dich deinem Bauch ausgeliefert, der so unverlässlich scheint.
00:20:59: Nadine Pittlik: Also du fühlst es. So ging es mir damals auch. Ich habe mich meinem Bauch und meiner Verdauung so verkrampft und so falsch und so gar nicht gesund und gar nicht normal im Rhythmus meines Lebens war. Ich habe mich meinem Bauch ausgeliefert gefühlt, weil ich dachte, ich kann ja gar nichts planen. Ich kann gar nicht irgendwie irgendwas vornehmen, weil ich ja ständig wieder aufs Klo rennen müsste, weil mich irgendwas anspannt und aufregt und ich gestresst bin.
00:00:00: Nadine Pittlik: Und das gehört nun mal zum Leben, zum Alltag und auch zum Job irgendwo dazu, dass ich auch Stress und Anspannung verkraften muss. Aber mein Bauch hat mir halt immer wieder einen Strich durch die Rechnung gemacht und deshalb hab ich mich meinem Körper ausgeliefert gefühlt, weil er scheinbar total unverlässlich war. Obwohl und das ist jetzt so wichtig. Also wenn auch du dich deinem Körper bzw deinem Bauch, deiner Verdauung was auch immer ausgeliefert fühlst, weil da so komische Sachen machten, die immer wieder deine Pläne durchkreuzt jetzt.
00:21:53: Nadine Pittlik: Eigentlich ist es vielleicht so, dass dein Körper, dein Bauch schon so lange dir ausgel iefert ist. Sprecht es noch mal aus, weil es so wichtig ist, fühlt er mal für dich rein. Du fühlst dich vielleicht deinem Körper ausgeliefert, weil er so komische Sachen macht, aber in Wahrheit könnte es so sein, dass dein Körper, dein Bauch, dein Bauchgefühl schon ganz lange dir ausgeliefert, dass dir, wo du die ganze Zeit sehr widersprüchlich du selbst bist, Dinge tust, die eigentlich nicht aus deinem Bauch herkommen.
00:22:30: Nadine Pittlik: Dinge, Entscheidungen triffst, die nicht aus deinem Bauchgefühl herstammen, Dinge tust, Ja sagst, über deine Grenzen gehst, wo es eigentlich falsch für dich ist, weil du dich nicht traust, das auszusprechen, was in dir drin wäre und ausgesprochen werden möchte. Weil du Angst hast, dann nicht mehr willkommen zu sein, Nicht mehr gut genug zu sein, nicht mehr Dich nicht mehr gebraucht zu fühlen oder was auch immer.
00:22:54: Nadine Pittlik: Also wann und wo bist du wirklich? Du? Also so richtig wie du. Dein Wesen, deine Facetten, deine Farben, all das, was sich ausmacht, wie du eigentlich wirklich bist und was deine Bedürfnisse, deine körperlichen, aber auch psychischen Bedürfnisse wirklich hergeben und von dir verlangen. Wann bist du wirklich Du?
00:00:00: Nadine Pittlik: Und das führt mich auch zu dem nächsten Punkt, nämlich Einwirkung und Abgrenzung nenne ich es mal. Also egal wo du bist, dich umgeben immer auch die Emotionen anderer. Da springen wir jetzt mal in so eine Situation außen vielleicht ein Familienfest oder ein berufliches Treffen oder ein Arzttermin oder auch nur zu Hause in deiner, in deinen vier Wänden, mit deiner Familie, egal wo du bist, Dich umgeben immer auch die Emotionen anderer.
00:23:49: Nadine Pittlik: Bestes Beispiel Vor einem Feiertag irgendwo einkaufen gehen müssen, in einen Supermarkt oder wo auch immer. Also ich sage deshalb vor einem Feiertag, weil wir wissen, da sind die Gemüter und diese Stresspegel generell kollektiv sehr hoch. Aber grundsätzlich ist es egal, das ist voll wurscht, selbst wenn du nur dein Kind an der Schule abholst. Da sind immer auch die Emotionen anderer, sowohl der Kinder als auch der Erwachsenen.
00:24:11: Nadine Pittlik: Beim Einkaufen ist die der, der der Angestellten, die dort arbeiten, aber auch der Menschen, die mit dir dort sind und Dinge einkaufen wollen, die alle irgendwie einen erhöhten Stresspegel. Vielleicht haben die alle ihre To Do Liste haben, die alle kurz vorher vielleicht Streit hatten oder Wut da war oder totale extreme Freude auf etwas oder was auch immer. Egal wo du dich befindest, egal wo du bist, dich umgeben immer auch die Emotionen anderer, die du eventuell ungefiltert und automatisch mit fühlst.
00:24:41: Nadine Pittlik: Also wenn es dir so geht wie mir damals
00:00:00: Nadine Pittlik: dann
00:24:43: Nadine Pittlik: fühlst du automatisch das, was so
00:00:00: Nadine Pittlik: im Raum schwebt. Also ich nenne es mal so, Du kommst in einen Raum, du kommst irgendwo hin und du spürst irgendwie, wenn da dicke Luft herrscht, wenn da
00:24:53: Nadine Pittlik: Gestritten wurde, bevor du an oder.
00:24:56: Nadine Pittlik: wenn da totale Freude ist oder du bei einer Veranstaltung so diese Welle an Emotionen spürst, so Begeisterungswellen spürst, dann spürst du die auch von den anderen Menschen um dich herum.
00:25:07: Nadine Pittlik: Und genauso bei ängstlichen Situationen Angst potenziert sich immer über die die Masse der Menschen, die dich umgibt. Das überträgt sich alles. Also wir können tatsächlich und das lässt sich auch körperlich sogar messen. Wir können das spüren, das Wahrnehmen, was um uns herum gefühlt wird und was andere so, ich sage es mal als Energie und Emotionsschleuder ins Feld bringen.
00:00:00: Nadine Pittlik: Das können wir aufnehmen. Und wenn du so feinfühl lich und empathisch bist wie ich, dann fühlst du das auf einer sehr intensiven Ebene und hast vielleicht nie gelernt, das wirklich bewusst zu fühlen und auch mal abzuschalten. Das heißt, du kannst nicht mehr wirklich unterscheiden oder konntest es vielleicht auch noch nie unterscheiden. Was sind überhaupt meine Emotionen und meine Ängste und was die der anderen?
00:25:55: Nadine Pittlik: Also wir wissen, egal wo du dich befindest, dich umgeben immer auch die Emotionen anderer Menschen
00:26:00: Nadine Pittlik: und es könnte sein, dass du die relativ ungefiltert und automatisch mitfühlst. Und du kannst deshalb nicht mehr wirklich unterscheiden Was sind jetzt eigentlich meine Gefühle und was die der anderen, die ich einfach nur blind übernommen habe, ohne dass ich es gemerkt habe? Also wie leicht fällt es dir, deine innere Stimme unter vielen Stimmen zu hören und dann auch zu befolgen?
00:26:24: Nadine Pittlik: Und wie leicht fällt es dir, dich abzugrenzen,
00:00:00: Nadine Pittlik: Grenzen zu setzen für dich und dein Wohlergehen.
00:26:31: Nadine Pittlik: Wie leicht fällt es dir, deine Energie in deiner Mitte zu halten, also wirklich bei dir in deiner Mitte zu bleiben oder immer wieder dahin zurückzukehren, wenn du dich irgendwie verloren gefühlt hast. Wie leicht fällt dir das alles? Hast du das alles schon mal trainiert und gelernt?
00:26:47: Nadine Pittlik: Wenn's dir geht wie mir damals, dann Nein. Weil wer hätte das beibringen sollen? Der Schule oder wo auch immer, Wo es angebracht wäre, so was zu lernen. Vermutlich hast du das aber nie gelernt und bist dir sogar wenn es dir auch da geht wie mir damals gar nicht mal bewusst, dass das ein Ding ist, dass du das lernen müsstest, um so richtig stabil zu sein.
00:00:00: Nadine Pittlik: Und aus Überforderung von dem, was dich da draußen in Anführungszeichen um dich herum umgibt und auf dich einwirkt, hältst du dich an dem bisschen Kontrolle fest, das die eben bleibt, nämlich am Vordenken aller Eventualitäten. Also du weißt, du kannst nie planen, welche Energie, welche Emotionen, was auch immer dich da draußen umgibt. Sobald du auf eine Feier, auf einem Geburtstagsfest, auf eine Veranstaltung in ins Einkaufszentrum, an die Schule deiner Kinder oder wo auch immer hin fährst oder gehst.
00:00:00: Nadine Pittlik: Du kannst nicht vorplanen, was dich dann dort erwartet und deshalb hält dein Gehirn, weil gerade in so einem überreizten Zustand wie im Moment während der Angststörung hält dein Gehirn an dem bisschen Kontrolle fest, das dir bleibt, nämlich am Vordenken. Das heißt, du denkst vor, du gehst vielleicht noch 6000 Mal vorher aufs Klo. Du machst einen Plan, was du in welcher Reihenfolge alles abarbeiten musst.
00:00:00: Nadine Pittlik: Du überlegst dir, wo der nächste Notausgang, die nächste Toilette oder was auch immer wäre. Du überlegst dir vielleicht auch schon Ausreden, die du bringen kannst, wenn du früher wieder nach Hause zurückkehren musst oder absagen muss. Kurzfristig. Das heißt, dein Gehirn hält, weil du dich so überreizt fühlst. In dem Moment oder in der aktuellen Phase deines Lebens hält dein Gehirn und du selbst an dem bisschen Kontrolle fest, was dir bleibt, nämlich am Vordenken.
00:28:31: Nadine Pittlik: Und bei all dem, was wir jetzt besprochen haben. Wie gesagt, ich würde das auch gern noch mal an, weil das sind Tiefpunkte. Ja, ich geht es so eins so eins nach dem anderen durch. Aber du merkst vielleicht, es geht eigentlich gar nicht um das Problem, aufs Klo zu müssen. Es geht eigentlich um viel, viel tiefer sitzen darin
00:00:00: Nadine Pittlik: Dinge.
00:28:52: Nadine Pittlik: Und bei all dem, was wir jetzt bisher besprochen haben, wird so oft übersehen.
00:00:00: Nadine Pittlik: Deine Sinnhaftigkeit und Selbstverwirklichung. Und vielleicht denkst jetzt auch Hä? Was hatten das damit zu tun? Aber ich stelle jetzt auch da noch mal eine Frage Bist du in deinem Leben? Und ich meine wirklich im Großen generell mit den einzelnen Lebensbereichen. Aber ich meine auch im Kleinen, in deinem Alltag, auf dem Spielfeld, auf dem du wirklich etwas Sinnhaftes bewirken kannst, bist du in deinem Leben, auf dem Spielfeld, auf den du wirklich was Sinnhaftes bewirken kannst,
00:00:00: Nadine Pittlik: Wo du deine Talente und Fähigkeiten und auch deine Interessen, dein Wirken am meisten gebraucht werden.
00:29:38: Nadine Pittlik: Bist du wirklich da, wo du mit all dem, was dich ausmacht, dein Wirken, dein Tun wirklich gebraucht werden?
00:29:48: Nadine Pittlik: Und du kannst und du darfst. Und meiner Meinung nach, wenn wir den Weg aus der Angst wirklich richtig holistisch, wirklich ganzheitlich betrachten, so wie ich ihn rückblickend so klar sehen konnte,
00:30:02: Nadine Pittlik: wie ihn mir aber leider damals keiner beigebracht hat. Wenn wir uns das Ganze wirklich so ganzheitlich angucken, dann
00:30:08: Nadine Pittlik: musst du lernen.
00:30:11: Nadine Pittlik: Also ich. Ich gehe an dem an der Stelle auf dieses müssen und Können und Dürfen ein Wir mussten alle, auch ich schon ganz viel in unserem Leben. Wir mussten schon ganz viel und es hat uns angekotzt und überfordert und deshalb triggert uns auch diese Persönlichkeitsentwicklung sblase irgendwie ein Streich. Das Wort müssen wir dürfen. Du darfst dein Kind abholen, du darfst deinen Job machen, Du darfst morgens aufstehen, die Wäsche machen und was auch immer.
00:30:41: Nadine Pittlik: Ich finde es Schwachsinn. Ja, wenn wir nie wirklich was erreichen wollen, dann müssen wir auch mal müssen wieder aufs Tablett bringen. Nur eben ein Müssen, was aus dir herauskommt. Es ist was anderes, wenn du etwas musst, weil du etwas Tieferes, Sinnhafteres darunter erkennst und fühlst, als wenn dir Lehrer, Eltern und Co sagen Du musst jetzt mal und das macht für dich gar keinen Sinn.
00:31:03: Nadine Pittlik: Also nein, wir dürfen müssen meiner Meinung nach nicht aus unserem Wortschatz streichen. Wir müssen auch mal Dinge tun, konsequent sein, diszipliniert sein. Das muss halt sein. Wenn ich was erreichen will. Aber es darf halt
00:31:15: Nadine Pittlik: für etwas sein. Es darf ein Warum haben, das ich wirklich fühlen kann. Also nicht du kannst, du darfst lernen, sondern du musst lernen, die Macht über dein eigenes Leben zurückzuerobern und gleichzeitig im Frieden damit zu sein, dich auch mal machtlos zu fühlen und eben nicht alles kontrollieren zu können oder zu müssen.
00:31:37: Nadine Pittlik: Also du musst lernen, die Macht über dein eigenes Leben und deinen Alltag und deine Gefühle und deine Gedanken zurückzuerobern und aber gleichzeitig im Frieden damit zu sein, dich auch mal machtlos zu fühlen und eben nicht alles kontrollieren zu können. Also das für dich wirklich lernen. Und ich meine das wirklich buchstäblich Es ist. Du darfst dich daran ausbilden lassen, das zu lernen.
00:32:02: Nadine Pittlik: Das können wir nicht einfach so nach Bauchgefühl. Es geht nicht.
00:32:05: Nadine Pittlik: Du darfst dich darin ausbilden lassen, dich darin anleiten lassen, es lernen zu erkennen, wo es wirklich dein Wirkungsbereich in deinem Leben. Wo ist dein Wirkungsbereich in deinem Leben Wirklich?
00:00:00: Nadine Pittlik: Und ganz kleiner Spoiler an der Stelle für dich Genau wie bei mir damals liegt er nicht darin, deinen Klogang vorzuplanen.
00:32:30: Nadine Pittlik: Ja, also wenn da eins die ganze Zeit über die letzten Minuten rüber gekommen sein sollte, dann, dass dieses ganze Vorplanen ja nur deshalb da ist, weil du dich sonst und dann im Alltag und Leben so verloren, so machtlos und ohne Kontrolle fühlst. Und deshalb versuchst du durch das Vorplanen etwas vorzuplanen, was eigentlich nicht vorzu planen ist, weil dein Körper das alleine hinbekäme.
00:32:53: Nadine Pittlik: Genauso auch das Symptom der Atmung. Ja, nur ganz am Rande. Für viele Weggefährten und auch für mich war während der Angst das Symptom Atmen oder bzw Atemschwierigkeiten ein richtig großes Problem. Also ich hatte immer das Gefühl, ich kann nicht mehr richtig einatmen und jeder, wirklich jede Atemübung hat es bei mir nur verschlimmert. Und genauso ist es, da wir versuchen, weil wir uns so viel in unserem Leben, unserem Alltag ohne Kontrolle total machtlos und auf Ausgeschemis aufgeschmissen und ausgeliefert fühlen.
00:33:26: Nadine Pittlik: Weil wir uns an so vielen Stellen in unserem Alltag so machtlos, ohne Kontrolle und ausgeliefert fühlen, wollen wir die Kontrolle an den Punkten halten, wo wir eigentlich keine bewusste Kontrolle haben, sprich die Atmung und die Verdauung. Denn unser bewusst denkender Verstand, der voraus planen kann, der ist nie dazu gedacht gewesen, unsere Atmung oder unsere Verdauung oder was auch immer zu planen.
00:33:54: Nadine Pittlik: Das ist ein ganz anderer Teil unseres Gehirns und es muss automatisch und unbewusst funktionieren, weil es sonst gar nicht funktioniert. Wenn ich versuche, alles zu planen, dann bin ich total verkrampft. Und wenn ich verkrampft bin, dann fällt mir wieder das Atmen leicht. Noch das aufs Klo gehen. Also ich komm immer wieder auf den Punkt zurück. Wir versuchen Dinge da zu kontrollieren, wo wir glauben, wir könnten es, weil wir uns woanders so machtlos und ohne Kontrolle fühlen und das sich scheiße anfühlt.
00:34:24: Nadine Pittlik: Das heißt, wir müssen lernen. Wir müssen wirklich lernen. Das musste ich. Das musste jede Weggefährtin. Das musst du an der Stelle.
00:34:31: Nadine Pittlik: Du musst mir nicht glauben, aber fühl da mal rein für dich. Du musst lernen,
00:00:00: Nadine Pittlik: die Macht und die Kontrolle über dein eigenes Leben zurückzuerobern. Das geht. Und gleichzeitig im Frieden damit zu sein, dich machtlos zu fühlen und eben nicht alles kontrollieren zu können.
00:34:48: Nadine Pittlik: Also wo ist dein Wirkungsbereich in deinem Leben wirklich und wo eben nicht? Und er liegt nicht im Planen und Denken und Analysieren von Atmung oder Verdauung. Das ist es nicht. Also Merksatz an dich Deine Worst Case Szenarien spiegeln dir die Emotionen und Muster und auch Lücken in dir, die schon so lange gesehen und ganz werden wollen.
00:35:17: Nadine Pittlik: Also was auch immer dein Worst Case Szenario der Angst ist, das spiegelt dir einfach nur wider, welche Gefühle, welche Emotionen
00:35:26: Nadine Pittlik: unverdaut in dir liegen und welche Muster du dir deshalb antrainiert hast,
00:35:32: Nadine Pittlik: um das auszugleichen.
00:35:35: Nadine Pittlik: Also egal welche Worst Case Szenarien deine Angst mitbringt, all diese Worst Case Szenarien in deinem Kopf, die spiegeln dir einfach nur wider, welche Gefühle schon so lange unverdaut in dir sind und welche Muster und Lücken in dir sind, die schon echt lange gesehen und ganz werden wollen. Mehr ist es nämlich eigentlich nicht. Ich weiß, wir haben alle Angst und vielleicht hast du auch jetzt Angst, dass dich das, was du da in Anführungszeichen ausgraben und aufdecken könntest über dich, dass dich das überfordert.
00:36:07: Nadine Pittlik: Und diese Angst ist okay, die ist real. Es gibt.
00:36:10: Nadine Pittlik: Ich würde behaupten, fast keine Weggefährten, die nach dem Kennenlerngespräch, wenn sie sich entschieden hat, diesen Weg anzutreten in den vier Monaten im Programm, wo sie nicht den Zweifel hatte Oh Gott, was bin ich da? Irgendwas ausgraben, womit ich dann nicht mehr klarkomme. Was, wenn die Angst noch schlimmer wird?
00:36:25: Nadine Pittlik: Dann.
00:36:26: Nadine Pittlik: Diese Angst ist vollkommen normal und so verständlich,
00:36:29: Nadine Pittlik: weil du bisher einfach noch nicht gelernt hast, mit deinen sehr intensiv tiefen Gefühlen wie Schock, Hilflosigkeit, Überforderung, Machtlosigkeit, Wut, Trauer, Angst, Panik, Furcht und 0.5 vom Punkt Auf dieser Palette der Gefühle gibt es noch so viele andere Gefühle, mit denen wir auch nicht umgehen können. Vielleicht hast du dich auch schon darin ertappt, dass du auch wirklich intensive Freude, Euphorie, Ekstase auch das nicht verkraften kannst.
00:37:01: Nadine Pittlik: Körperlich, weil es sich körperlich ähnlich intensiv anfühlt wie Panik beispielsweise. Das nur am Rande. Und ja, diese Angst ist ganz, ganz real und vollkommen okay. Aber nur, weil du bisher halt noch nicht gelernt hast, mit deinen intensiven Gefühlen wirklich umzug ehn.
00:37:19: Nadine Pittlik: Und wenn du das aber lernst, dich selbst, dein Körper darin zu unterstützen, schlimme Gefühle, wenn sie aufkommen, ganz neu oder reaktiviert werden
00:37:29: Nadine Pittlik: aus einer ganz unbewussten Erinnerung heraus.
00:37:32: Nadine Pittlik: Wenn du lernst, diese Gefühle körperlich zu halten, dich darin wirklich buchstäblich sicher zu fühlen, selbst wenn du Angst fühlst, selbst wenn dein Angstich aktiv wird. Und selbst wenn dein wütendes Ich aktiv wird. Und selbst wenn dein Pan isches Ich aktiv wird oder dein schmerzverzerrtes und enttäuschtes Ich aktiv wird, wenn du dich trotzdem
00:37:55: Nadine Pittlik: mit diesen Gefühlen sicher fühlen kannst, weil du weißt, ich kann das händeln, ich kann damit umgehen.
00:38:01: Nadine Pittlik: Es ist okay für mich, wütend zu sein, traurig zu sein, enttäuscht zu sein, ängstlich zu sein, was auch immer. Wenn du das wirklich gelernt hast und ja, das geht, Das konnte ich, das konnten die Weggefährtin, das geht. Wenn sie sich wirklich sicher fühlst im Halten deiner Emotionen und dann auch lernt. Ich bin willkommen und ich bin okay, wie ich bin.
00:38:20: Nadine Pittlik: Sogar wenn ich wütend bin, sogar wenn ich enttäuscht bin. Sogar wenn ich ängstlich bin,
00:38:25: Nadine Pittlik: dann brauchst du keine Angst mehr davor haben, dass die nächste Panikattacke kommt oder der nächste Wutanfall oder was auch immer. Also was? Case Szenarien. Ich wiederholt noch mal deine Best Case Szenarien im Kopf, die du im Moment im Kopf hast, die dich gar nicht mehr loslassen, die dich vielleicht sogar daran hindern, rauszugehen und dein Leben zu leben.
00:38:45: Nadine Pittlik: Die spiegeln einfach nur deine unverdauten Gefühle in dir und auch deine Verhaltens und Denkmuster.
00:38:51: Nadine Pittlik: Die schon so lange gesehen und bearbeitet werden wollen.
00:38:55: Nadine Pittlik: Und dann, wenn du dich in jedem Gefühl, in jeder Gefühlsregung
00:00:00: Nadine Pittlik: wirklich sicher fühlst,
00:39:01: Nadine Pittlik: dann kommt irgendwann das Gefühl, dass du dich ganz fühlst. Ich weiß, ich sprech gerade sehr viel über Gefühle, aber Verdauung und Bauch hat sehr viel mit Gefühlen zu tun.
00:39:12: Nadine Pittlik: Und wenn du dich sicher in dir fühlst, in deiner Mitte wirklich sicher fühlst, egal welche Gefühlsregung da ist, dann wirst du wirklich ganz. Und dieses Gefühl, mich ganz zu fühlen, wieder ganz zu werden, weil ich halt nicht mehr mein panisches ich, mein kontrollüchtiges Ich mein Machtlos ist, ich irgendwie aussperre, weil ich so überfordert, überwältigend für mich sind, wenn ich alle meine ich alle meine Anteile irgendwie wieder zurück hole und mich sicher mit ihnen fühle, dann werde ich ganz und dann by the way, steht mir auch mehr Lebensenergie zur Verfügung, weil ich die nicht mehr den ganzen Tag auf brauche, um irgendwas von mir zu unterdrücken und zu verstecken und zu kaschieren.
00:39:53: Nadine Pittlik: Das heißt, ich wach nicht mehr auf und habe schon das erschöpfte Gefühl von Nähe. Noch ein neuer Tag, wie soll ich das denn schaffen? Sondern ich bin dann ganz und dann steht mir auch meine ganze Energie zur Verfügung. Und dann freue ich mich vielleicht auch wieder auf den Tag, weil es mir egal wird, was ich außen zeigt oder welche Gefühle hochkommen oder welche Herausforderungen sich zeigen oder was auch immer, weil ich gelernt habe, mich allem gewachsen zu fühlen und sicher zu fühlen.
00:40:24: Nadine Pittlik: Weil ich gelernt habe. Ich finde immer einen Weg, sogar wenn ich panisch bin, ängstlich, wütend, was auch immer. Es ist Zeit, dass du ganz wirst. Und wenn du bereit bist, deine Szenarien im Kopf. Also wirklich. Wir dürfen das ganz ehrlich aussprechen, was so für dich das schlimmste Worst Case Szenario ist. Das darfst du auch im Kennenlerngespräch mitbringen. Ja, das ist.
00:00:00: Nadine Pittlik: Es ist wichtig, dass du dir das mal wirklich eingesteht und aussprichst, was du deine schlimmsten Worst Case Gedanken sind. Und dann darfst du genau diese Szenarien im Kopf nutzen, um all deinen Teilen die Bühne zu geben, die sie verdienen, damit du wirklich ganz und du selbst sein kannst. Und wenn du grad so einen kribbeligen Ruf in dir spürst, wenn du das fühlen kannst, so wie ich fühlen kann, dass das echt ein Weg ist, das wirklich.
00:41:21: Nadine Pittlik: Das ist echtes Handwerk, das es gibt Handwerkszeug, um mit deinen Gefühlen umzugehen und mit deinen Gedanken umzugehen, um dann Worst Case Szenarien im Kopf nachzugehen und rauszufinden, was steckten eigentlich darunter für mich und was will ich eigentlich und wie komme ich dahin? Wie kann ich das möglich machen? Das hängt alles zusammen, viel, viel mehr als du heut glaubst.
00:41:41: Nadine Pittlik: Und glaub mir, es geht wieder darum, nicht mehr richtig atmen zu können. Noch geht es darum, kein Klo zu finden oder was auch immer in deinem Kopf gerade vorherrscht. Darum geht es eigentlich nicht. Es geht um viel mehr. Was darunter liegt, um deine Denk und Verhaltensmuster, die darunter liegen und deine unverdauten Gefühle, die darunter liegen. Und wenn du die vertraust, dann wirst du ganz.
00:42:06: Nadine Pittlik: Ja, so fühlt sich heute für mich an, ich fühle mich heute ganz nicht immer komplett, aber ich weiß heut. Es ist okay, wenn ich Angst fühle, okay, wenn ich Wut fühle, wenn ich Enttäuschung, Überforderung, Hilflosigkeit fühle. Das ist okay für mich und ich kann mich jeder Herausforderung ganz stellen und habe dann die ganze Kraft, die in mir liegt, um die Herausforderung zu meistern und hab auch die ganze Kraft und Aufmerksamkeit, die in mir liegt, um schöne Momente wirklich echt zu genießen.
00:42:40: Nadine Pittlik: So richtig echt und ganz. Und das wünsch ich mir auch für dich.
00:42:45: Nadine Pittlik: Und wenn du dich bereit dafür fühlst, diesen Weg anzutreten oder zumindest mal mit mir zu quatschen, bei einem Tee rauszufinden, ob das auch dein Weg sein kann. Ja, wir finden erst mal raus, wo du wirklich stehst. Du individuell, als Person, als Mensch. Wo stehst du grad?
00:00:00: Nadine Pittlik: Wo willst du dich hin entwickeln?
00:43:02: Nadine Pittlik: Und passt der Weg dazwischen auch wirklich zu dem, was ich gut begleiten kann? Im Weggefährten Programm
00:43:08: Nadine Pittlik: passt es echt. Und nur wenn das passt, wenn es inhaltlich passt und du das Gefühl hast ja, das ist es echt. Ja, das klingt wie mein Weg. Das klingt wie das, was ich machen will.
00:43:19: Nadine Pittlik: Und der Raum klingt auch wie das, wo ich das gern erleben erfahren möchte. Und ich, Nadine, bin auch die Mentorin, bei der du dich sicher fühlen und wirklich öffnen kannst, weil du merkst, dass. Es geht hier um echt intime Prozesse. Teilweise ja. Es geht auch um tief sitzende Gefühle, Gedanken und das ist alles, was da muss ich sicher
00:43:39: Nadine Pittlik: fühlen und gut aufgehoben fühlen.
00:43:41: Nadine Pittlik: Und nur wenn du dich auch dafür öffnen kannst, macht es auch Sinn, den Weg wirklich gemeinsam anzugehen.
00:00:00: Nadine Pittlik: Und wenn du das rausfinden magst, wenn wir Tee trinken, wollen wir das gemeinsam herausarbeiten. Dann such dir gerne jetzt noch einen Kennenlerntermin aus für die letzte Runde Weggefährten, die in dem Jahr ansteht. Und ich freue mich von Herzen, wenn wir zwei uns kennenlernen und
00:44:02: Nadine Pittlik: deine Schritte gemeinsam angehen und dann auch feiern.
00:44:05: Nadine Pittlik: Rückblickend
00:00:00: Nadine Pittlik: Du schaffst das
00:44:08: Nadine Pittlik: bis ganz bald.
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